Description
Der Honigbaum, auch Evodia genannt, ist eine Pflanze aus der Familie der Rautengewächse (Rutaceae) und stammt ursprünglich aus den östlichsten Regionen Chinas und Koreas.
Der Honigbaum kann innerhalb weniger Jahre eine Höhe von 10-12 Metern erreichen, verlangsamt sich aber im Laufe der Jahre erheblich, bis er nach einigen Jahrzehnten schließlich 20-25 Meter erreicht.
Die Blüte dieses Strauchs ist für unsere Breitengrade von großer Bedeutung. Die Blüten sind klein und verströmen einen intensiven, honigartigen Duft . Sie ähneln kleinen Seerosen und sind in prächtigen Blütenständen angeordnet, die sie wie eine einzige Blüte erscheinen lassen.
Die Blüten blühen gegen Ende des Sommers. Etwa im Oktober entwickeln sich aus den Blüten winzige, orangefarbene, kürbisförmige Früchte, die etwa im November reifen, sich öffnen und 4-6 glänzende, ölige, flache, runde, braunschwarze Samen freisetzen, die den darunter liegenden Boden besiedeln.
Der Honigbaum, die Pflanze für Imker:
Die Blütezeit, ihre Dauer und der hohe Pollengehalt machen diese Pflanze für Imker und das gesamte Ökosystem unverzichtbar. Die sehr späte Blüte, die zwar nicht ungewöhnlich, aber dennoch relevant ist, und der hohe Pollengehalt sind essenziell für die Haltung und Gesundheit der Bienen und des gesamten Bienenstands.
Die Pollenmenge in einer einzigen Blüte, die den gesamten Blütenstand bildet, ist so hoch, dass Bienen bei anderen Pflanzenarten üblicherweise 40 bis 60 Blüten besuchen müssen, um ihre Honigblasen zu füllen. Beim Honigbaum hingegen genügen 3 bis 4 Blüten, um zum Bienenstock zurückzukehren. Zum Vergleich: Während Bienen von einem Hektar Robinie (Robinia pseudoacacia) 600 bis 800 kg Honig produzieren, gelingt ihnen auf der gleichen Fläche des Honigbaums die Ernte von 1100 bis 1300 kg.
Während der Winterruhe oder wenn keine Honigblüte stattfindet, müssen Imker die Bienen selbst mit Nahrung versorgen. Honig aus Bienenpollen, der für Menschen ungenießbar ist, eignet sich hervorragend für Bienen. Die Eigenschaften dieses Honigs sind bemerkenswert und gehen weit über die reine Nahrungsaufnahme hinaus. Studien haben gezeigt, dass Bienen, die sich im Winter von Honig ernährten, nicht an Nosemiasis erkrankten, der typischen Winterkrankheit, die fast immer zum Tod führt.
Die im Spätherbst reifenden Ölsaaten sind ebenfalls eine wichtige Nahrungsquelle. Viele Wildvögel fressen sie gern und nehmen dabei gleichzeitig alle darin enthaltenen antibakteriellen und antiviralen Wirkstoffe auf, wenn auch aufgrund ihres höheren Gewichts im Vergleich zu Bienen in geringerem Maße.
Packung mit 1 Pflanze.
Pflanzenhöhe zum Zeitpunkt des Versands: 50-60 cm.
Sorte: Evodia Tetradium Danielli.






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